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Satzung

1. Allgemeiner Teil

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  • 1) Der Verein führt den Namen „Heinrich Heine Consulting e.V.“

  • 2) Er hat seinen Sitz und Gerichtsstand in Düsseldorf.

  • 3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Der Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist es, den Studenten zu ermöglichen, das erlernte Wissen praktisch anzuwenden.
 Die Förderung der Praxiserfahrung der Studenten erfolgt durch die Beratung und Unterstützung bei der Durchführung von Projekten. Die Projekte werden vom Verein an die Studenten vermittelt. Soweit Studenten entgeltliche Beratungsprojekte durchführen, geschieht dies rechtlich verselbständigt durch eine von den Studenten eigens für die Projektdurchführung gegründete GbR, die vollständig losgelöst vom jeweils örtlich ansässigen Idealverein operiert. Diese GbR wird zur Durchführung eines einzelnen Beratungsprojektes von den Studenten gegründet und direkt nach Abschluss des Projektes wieder liquidiert.
Der Vorgang der Projektvergabe wird in den vereinsinternen Regelungen beschrieben. Der Vereinszweck soll verwirklicht werden durch:

  • a) Veranstalten von Seminaren, Vorträgen, Diskussionsforen und Fachgesprächen

  • b) Schulungen (z.B. Präsentation und Rhetorik, Kommunikationstechnik und 
Umgangsformen im Beruf, Vermittlung von Grundkenntnissen in der elektronischen Datenverarbeitung, methodisches Bearbeiten von Projekten, Konfliktmanagement etc.)

  • c) Interne Projekte (Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält in einem so genannten „internen Projekt“ die Möglichkeit, das in den Schulungen Gelernte anzuwenden. Interne Projekte werden vom Vereinsvorstand ausgeschrieben und dienen lediglich dazu, Projekte mit echtem Kundenkontakt zu simulieren. Dazu wird vom Vereinsvorstand eine hypothetische Aufgabenstellung vorgegeben oder der Student mit der Durchführung einer vereinsinternen Aufgabe betreut

  • d) Vermittlung von praxisnahen Projekten

  • e) Vermittlung von Praktika


2. Finanzierung

§ 3 Finanzierung

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge, Einnahmen von Projektvermittlungen (10 % der Abrechnungssumme) und durch Spenden von natürlichen und juristischen Personen.

§ 3a Mittelverwendung
  • 1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  • 2) Erhält der Verein eine Einnahme durch eine Projektvermittlung (§ 3) und ist dieses Projekt durch ein Mitglied eigenständig akquiriert worden, so erhält dieses 20 % der Projektvermittlungseinnahme.

§ 3b Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


3. Mitgliedschaft

§ 4 Mitgliedschaft
  • 1) Die Mitglieder des Vereins unterteilen sich in Anwärter, ordentliche Mitglieder, Alumni und Ehrenmitglieder. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist der Status als eingeschriebener Student an einer deutschen Hochschule. Weiterhin können wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden einer deutschen Hochschule die Mitgliedschaft beantragen.

  • 2) Der Bewerber versichert durch Beitritt, dass er keiner verfassungsfeindlichen Organisation angehört oder keine unterstützt. Weiter versichert der Bewerber, dass er sich zu den freiheitlich demokratischen Werten bekennt, insbesondere die Würde und Gleichheit aller Menschen achtet. Auch bestätigt der Bewerber eine aufgeklärte Weltanschauung auf Basis des Standes der Wissenschaften zu haben und nicht in einer nicht-säkularen Weltanschauung verhaftet zu sein. Erfüllt der Bewerber diese Voraussetzung nicht, so ist eine Aufnahme in den Verein ausgeschlossen. 
Darüber hinaus gelten diese Voraussetzungen auch für Mitglieder; erfüllt das Mitglied diese Voraussetzungen nicht mehr, so muss die Mitgliedschaft durch die betreffende Person oder den Vorstand gemäß § 5 beendet werden.

  • 3) Zum Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft sind ferner ein Aufnahmeantrag zu stellen, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterschreiben und dem Verein alle zur Abwicklung der Mitgliedschaft erforderlichen Informationen offen zu legen. Über die Aufnahme entscheidet der 1. Vorstand nach Rücksprache mit dem Ressortleiter Personal. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.

  • 4) Anwärter sind Bewerber auf eine ordentliche Mitgliedschaft, welche kein Stimmrecht besitzen und keinen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Sie dürfen grundsätzlich nicht an externen Projekten teilnehmen (der Vorstand kann entsprechende Ausnahmen genehmigen). Die Anwartschaft beginnt mit Zustimmung des zuständigen Organs durch Bekundung des Aufnahmewillens des Bewerbers und endet nach spätestens 6 Monaten automatisch. Es besteht kein Anspruch auf eine Mitgliedschaft. Die Ablehnung eines Bewerbers für die Anwartschaft sowie die Verweigerung der Aufnahme eines Anwärters als ordentliches Mitglied bedürfen keiner Begründung. Zweck der Anwartschaft ist die Orientierung und Einarbeitung des Anwärters, die Qualifikation durch ein erfolgreich abgeschlossenes internes Projekt nach § 2c und das gegenseitige Kennenlernen der Vereinsmitglieder. Aus diesem Grund ist der Anwärter verpflichtet, an mindestens 75% der innerhalb der 6 Monate durchgeführten Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und vom Ressortleiter oder Vorstand gesetzte Fristen einzuhalten. Weiterhin hat der Anwärter wenigstens zwei Zeitstunden pro Woche für die satzungsgemäße Erfüllung des Vereinszwecks zur Verfügung zu stellen.

  • 5) Ordentliche Mitglieder unterteilen sich in aktive sowie passive Mitglieder.

    • a) Aktive Mitglieder sind solche, die die Anwartschaft absolviert haben und sich verpflichten, wenigstens zwei Zeitstunden pro Woche zur Verfügung zu stellen, um den satzungsgemäßen Vereinszweck zu erfüllen. Diese dürfen sich für vom Verein zu vergebende externe Projekte bewerben und die Einrichtungen des Vereins benutzen. Aktive Mitglieder sind nach Maßgabe der Satzung und sonstigen Anordnungen des Vorstandes zur regelmäßigen Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins verpflichtet. Darüber hinaus hat jedes aktive Mitglied bei Bedarf dem Verein mindestens zwei Beratertage á 8 Std. pro Semester seiner Arbeitsleistung unentgeltlich zur Verfügung zu stellen, um den 
Vereinszweck zu fördern und gegebenenfalls Aufträge der Kuratoren zu erfüllen.

    • b) Passive Mitglieder sind Mitglieder, welche längerfristig weniger als fünfzig Prozent ihrer für den Verein aufgebrachten Arbeitsleistung zur Realisation des Vereinszwecks aufbringen können. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn das Mitglied ein Auslandssemester macht oder einem Vollzeitjob nachgeht. Der Passivstatus wird auf Antrag des Mitglieds vom Vorstand genehmigt.

Auf schriftlichen Antrag von einem Viertel der Mitglieder oder des Vorstandes kann eine Ehrenmitgliedschaft durch Abstimmung auf der Mitgliederversammlung mit zwei-drittel Mehrheit aberkannt werden. Der Antrag hierzu muss vier Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung eingereicht werden und den Mitgliedern spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung durch den Vorstand bekannt gegeben wird.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
  • 1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Auflösung des Vereins.

  • 2) Der Austritt ist jederzeit unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist schriftlich möglich.

  • 3) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

    • a) Wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins.

    • b) Wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz dreimaliger Mahnung.

    • c) Wegen eines groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereins.

    • d) Wegen unehrenhafter Handlung.

  • 4) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Er ist dem Mitglied unverzüglich schriftlich mitzuteilen. Innerhalb von zwei Wochen hat es das Recht zur Berufung, bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Sollte das Mitglied Berufung einlegen, kann diese Berufung vom erweiterten Vorstand mit einfacher Mehrheit abgelehnt werden. Der Ausschluss kann durch die Mitgliederversammlung mit einer 2 / 3 Mehrheit rückgängig gemacht werden.

  • 5) Mit Beendigung erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Dem Verein sind alle vereinsbezogenen Daten inklusive aller Daten zu externen Projekten (unter Umständen in anonymisierter Form) herauszugeben. Eine erneute Mitgliedschaft ist ausgeschlossen. Eine Rückgewähr von Sacheinlagen oder Spenden jeglicher Form ist ausgeschlossen.

§ 6 Auftreten in der Öffentlichkeit
  • 1) Alle Mitglieder verpflichten sich auch über die Mitgliedschaft hinaus zu einem positiven Umgang mit dem Vereinsnamen „Heinrich Heine Consulting e.V.“, insbesondere in der Öffentlichkeit. Ein Zuwiderhandeln (= schädigendes Verhalten gegenüber dem Verein) kann den Ausschluss gem. § 5 zur Folge haben und Schadensersatzansprüche auslösen.

  • 2) Der Verein haftet nicht für Aussagen und Tätigkeiten seiner Mitglieder. Die Mitglieder sind verpflichtet, sämtliche Aussagen und Tätigkeiten, die sie in irgendeinem Bezug auf ihre Mitgliedschaft in der Heinrich Heine Consulting e.V. tätigen, eigenständig vollhaftend und nur im Rahmen ihrer eigenen rechtlichen Befugnisse zu tätigen, um den Verein gegenüber Schadensersatzforderungen schadensfrei zu halten.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  • 1) Rechte aus der Mitgliedschaft können erst nach Zahlung der Beiträge geltend gemacht werden.

  • 2) Jedes Mitglied ist nach Maßgabe der Satzung und sonstigen Anordnungen des Vorstandes zur Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und zur Benutzung der Einrichtungen des Vereins berechtigt.

  • 3) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Bekanntheit des Vereins nach Kräften zu unterstützen und in diesem Sinne geeignete neue Mitglieder zu werben und Projektakquise zu betreiben. Darüber hinaus sind alle Mitglieder verpflichtet, die CI-Richtlinien des Vereins umzusetzen.

  • 4) Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied der Satzung und der Vereinsordnung.

  • 5) Das Mitglied bekennt sich zum Vereinsleitbild (HHC-Code).

  • 6) Jedes Mitglied hat die Aufnahmegebühr und die jeweiligen Beiträge im Voraus zu entrichten.


4. Vereinsstruktur

§ 8 Mitgliedsbeiträge
  • 1) Zur Durchführung seiner Aufgaben erhebt der Verein eine Aufnahmegebühr und Beiträge, deren jeweilige Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

  • 2) Der Zahlungstermin für die Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

  • 3) Ehrenmitglieder und Alumni sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 9 Organe des Vereins

Der Verein setzt sich aus folgenden Organen zusammen:

  • a) Die Mitgliederversammlung (siehe § 10)

  • b) Die Ressorts (siehe § 11)

  • c) Der erweiterte Vorstand (siehe § 12)

  • d) Der Vorstand (siehe § 13)

  • e) Der Kuratorenrat (siehe § 14)

  • f) Der Projektvergabekommission (siehe § 15).

§ 10 Die Mitgliederversammlung
  • 1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie setzt sich zusammenaus aktiven und passiven Mitgliedern. Ehrenmitglieder, Alumni und Kuratoriumsmitglieder haben ein Beiwohnungsrecht.

  • 2) Stimmberechtigt ist jedes aktive Mitglied. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Eine Übertragung der Stimme ist nicht möglich.

  • 3) Die Jahreshauptversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie ist vom Vorstand unter Bekanntmachung der Tagesordnung mit einer Frist von 4 Wochen schriftlich einzuberufen.

  • 4) Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen mit einer Frist von mindestens 3 Werktagen dem Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden.

  • 5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die nicht erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung beschließt über:

    • a) Die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und des Berichts des Kassenprüfers

    • b) Die Entlastung des Vorstands

    • c) Die Wahl des Vorstands und anderer Personen für von der Satzung vorgesehene Ämter

    • d) Die Änderung der Satzung

    • e) Die Entscheidung über ordnungsgemäß eingebrachte Anträge

    • f) Die Beschlussfassung über Auflösung des Vereins

    • g) Die Annahme der Vereinsordnung

  • 6) Die soweit die Satzung nichts anderes vorsieht. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitgliedern gefasst.

  • 7) Satzungsänderungen erfordern eine 2 / 3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

  • 8) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des Vorstands oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1 / 3 aller stimmberechtigten Mitglieder einzuberufen. Eine Einladungsfrist von einer Woche ist einzuhalten, die Einladung kann per E-Mail erfolgen.

  • 9) Von den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Protokollanten und dem 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§ 11 Die Ressorts
  • 1) Die Ressorts werden vom geschäftsführenden Vorstand festgelegt und können von ihm jederzeit mit einer einfachen Mehrheit geändert werden, um sie damit an aktuelle Gegebenheiten anzupassen.

  • 2) Die Ressortleiter haben zusammen mit dem Vorstand die Aufgabe der Projektüberwachung, Hilfestellung bei Problemen und Durchführung von vereinsinternen Projekten und Veranstaltungen. Darüber hinaus sind die Ressortleiter für die operative Arbeit des Vereins verantwortlich.

  • 3) Die Ressortleiter werden vom Vorstand für die Dauer eines Jahres gewählt und verbleiben solange im Amt, bis die neuen gewählt sind. Die Mitglieder können wiedergewählt werden. Jeder Ressortleiter ist einzeln zu wählen. Wählbar sind alle aktiven Vereinsmitglieder.

  • 4) Scheidet ein Ressortleiter während seiner Amtszeit aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Der Ressortleiter kann auch durch Mehrheitsentscheid des erweiterten Vorstands abgewählt werden.

  • 5) Der Verein besteht grundsätzlich aus folgende Ressorts:

    • a) Marketing
      Das Ressort Marketing koordiniert und entwickelt alle Maßnahmen, die sich an die potentiellen Partner der Heinrich-Heine-Consulting e.V. richten. Dabei beschränken sich die Maßnahmen auf kommunikationspolitische Aktivitäten des Vereins. 
Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Marketingstrategie der Heinrich- Heine-Consulting e.V. gehören zahlreiche operative Aufgaben zu den Funktionen des Marketing-Ressorts. Zum Einen kümmert sich das Ressort um die Planung, Umsetzung und Kontrolle verschiedenster Maßnahmen, die den öffentlichen Auftritt des Vereins fördern sollen. Darunter fallen insbesondere das Designen von Werbemitteln und die Erstellung eines entsprechenden Konzepts zur Verteilung eben dieser. Zum Anderen muss der Ressortleiter sich um die Weiterentwicklung und Etablierung der CI- Richtlinien des Vereins bemühen.

    • b) Personal
      Das Ressort Personal ist für die Verwaltung der bestehenden und potentiellen neuen Mitglieder verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die Durchführung von Recruiting-Veranstaltungen, die Pflege der Personaldatenbank, der Kontakt zu potenziellen Bewerbern bzw. Anwärtern und die Betreuung des Bewerbungsablaufs. Der Ressortleiter Personal ist bei Entscheidungen zu Personalthemen zu befragen.

    • c) Presse
      Die Zuständigkeit des Ressorts Presse umfasst sämtliche Maßnahmen, die auf eine Kooperation mit Journalisten und Redakteuren verschiedener Medien abzielen, um so die Öffentlichkeit für die Leistungen und Aktivitäten des Vereins zu sensibilisieren. Ziel ist es dabei, den Bekanntheitsgrad durch die Bereitstellung von wahrheitsgetreuen Informationen und deren Verbreitung mittels geeigneter Kommunikationskanäle (z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen und Internet) zu erhöhen und so auf Dauer ein positives Verständnis in der Öffentlichkeit zu etablieren.

    • d) Wissensmanagement
      Das Ressort Wissensmanagement ist für Informationsbeschaffung zuständig und darüber hinaus für den Erhalt von Know-How innerhalb des Vereins, insbesondere die Archivierung von Erfahrungen aus durchgeführten Projekten jeglicher Art und die Erstellung von Protokollen der Vereinstreffen. Darüber hinaus plant das Ressort Wissensmanagement nach Bedarf Fortbildungen für die Vereinsmitglieder.

    • e) Controlling
      Das Ressort Controlling ist, neben der laufenden Betreuung essentieller Hard- und Softwareeinheiten, für die Vereinsressourcen schonende Umsetzung von Aktivitäten des Vereins verantwortlich. Dies soll durch Informationsverarbeitung, Informationsanalyse und gezieltee Prozessorganisation geschehen. Zu den weiteren Aufgaben zählen die Entwicklung von Konzepten zur Prozessoptimierung und die informationelle Unterstützung des Vorstands. Darüber hinaus fungiert der Ressortleiter Controlling für die Dauer seiner Amtszeit als Kassenprüfer.

    • f) Veranstaltung
      Das Ressort Veranstaltung ist für die Planung und Umsetzung aller vom Verein durchzuführenden Veranstaltungen zuständig. Dazu gehört auch die Pflege einer Übersicht über durchgeführte und durchzuführende Veranstaltungen. Dies soll durch einen Kalender und die Erarbeitung von Standards für wiederkehrende Veranstaltungen erfolgen. Das Ressort Veranstaltung organisiert auch den bedarfsgerechten Einkauf für Belange des Vereins.

    • g) Vertrieb
      Das Ressort Vertrieb definiert sich als exekutives Organ des Vereins, das für die Projektakquise, dazu gehört die Kalt- und Warmakquise, sowie für die Kunden- und Interessentenbetreuung verantwortlich ist.

§ 12 Der erweiterte Vorstand
  • 1) Der erweiterte Vorstand setzt sich aus dem Vorstand und den Ressortleitern zusammen. Im erweiterten Vorstand werden die strategischen Entscheidungen des Vereins besprochen.

  • 2) Die Entscheidungen sind in strategischen Zielen schriftlich festzuhalten und dienen dem geschäftsführenden Vorstand als Arbeitsgrundlage.

§ 13 Der Vorstand
  • 1)Der Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem 2.Vorsitzenden und dem Vorstand für Finanzen. Die Geschäftsführung obliegt dem 1. und 2. Vorsitzenden gemeinschaftlich. Der Vorstand für Finanzen verantwortet die Einnahmen und Ausgaben des Vereins.

  • 2)Die Geschäftsbereiche sind zwischen den Vorsitzenden zweckmäßig aufzuteilen. Dies kann wie folgt aussehen, eine arbeitsteilige Abweichung ist möglich und über den erweiterten Vorstand an die Mitglieder weiterzugeben:

    • a) Dem 1. Vorsitzenden sind das Ressort Marketing, Vertrieb und Presse 
untergeordnet. Insbesondere hier hat er als Vorstand in Verbindung mit den jeweiligen Ressortleitern die Ziele des Vereins zu verfolgen. Jegliche externe Kommunikation läuft daher über seine Person. Von dieser Regelung darf nur er Ausnahmen treffen und Aufgaben ggf. an einen Ressort- oder Projektleiter vergeben. Zudem ist er ebenfalls dafür verantwortlich, dass Aufträge akquiriert werden und Mitglieder bei externen Gesprächen eingeführt werden.

    • b) Der 2. Vorsitzende kümmert sich vor allem um den Personalbereich und die anstehenden Veranstaltungen. Hierfür sind ihm das Personalressort und das Veranstaltungsressort unmittelbar unterstellt. Er hat einen Überblick über den Personalbestand, weiß, wann welche Mitglieder zur Verfügung stehen und wo deren Stärken und Schwächen liegen. Zudem ist er jederzeit über die aktuellen Veranstaltungen informiert und wie diese im Zeitplan liegen. Zudem organisiert er mit seinem Team die Mitgliederschulungen und berücksichtigt dabei die aktuellen Schwächen der Mitglieder. Weiterhin ist er grundsätzlich für die Planung der Mitgliederakquise verantwortlich.

  • 3) Dem Vorstand für Finanzen haben die Ablaufpläne der Vorsitzenden vorzuliegen, die er auf Einhaltung der Fristen kontrolliert. Gleiches gilt für aktuelle externe Projekte. Zudem hat er die komplette Finanzplanung unter sich. Zu seinen vorrangigen Aufgaben gehören die pünktliche Erstellung der Steuererklärungen, das Dokumentieren jeglicher interner Prozesse, das Erarbeiten von Prozessen, welche den Verein effizienter arbeiten lassen, und das Erarbeiten von organisatorischen Verbesserungen und deren Dokumentation. Ihm liegen zudem stets jegliche Informationen über die Organisation des Vereins, über die Kommunikationswege innerhalb des Vereins oder über Defizite im Arbeitsablauf des Vereins vor.

  • 4) Alle Vorstandsmitglieder des Vereins werden jährlich für die Dauer eines Jahres gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. 
Die Ämterübergabe erfolgt spätestens 1 Monat nach den Neuwahlen. In der Zwischenzeit arbeitet der Amtsinhaber seinen Nachfolger ein, steht für alle das Amt betreffende Fragen zur Verfügung und übergibt alle vorhandenen Daten und Unterlagen. Entscheidungen, die in diesem Zeitraum anfallen, werden gemeinsam einstimmig getroffen.

  • 5) Die Mitgliederversammlung kann weitere Vorstandsmitglieder bestimmen. Dazu ist eine einfache Mehrheit erforderlich.

  • 6) Vorstandsmitglieder werden einzeln von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

  • 7) Vorstandsmitglied kann jedes aktive Mitglied des Vereins werden.

  • 8) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

  • 9) Der Vorstand, der erweiterte Vorstand und der Kuratorenrat werden vom 1. Vorsitzenden nach Bedarf einberufen.

  • 10) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

  • 11) Der Vorstand führt die Geschäfte, sorgt für Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und verwaltet die Kasse. Vorstandsmitglieder dürfen in der Mitgliederversammlung nicht Protokoll führen oder die Versammlung leiten. Hierzu sind stattdessen Personen aus der Mitte der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit zu wählen.

  • 12) Der 1. Vorsitzende ist zusätzlich für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er hat den Vorstand über diese Tätigkeit laufend zu informieren.

  • 13) Der Vorstand kann Mitglieder für die ihm übertragenen Aufgaben berufen.

  • 14) Der Vorstand kann für den Verein eine Vereinsordnung erstellen.

  • 15) Von den Sitzungen sind Protokolle anzufertigen.

  • 16)Der Vorstand kann mit einfacher Mehrheit:

    • a) Personen aus der öffentlichen und privaten Wirtschaft, Politik und Finanzwesen/Banken in den Kuratorenrat berufen bzw. abberufen.

    • b) Ehrenmitglieder ernennen.

  • 17) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Verein aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und das Amt durch diese Mitgliederversammlung neu zu besetzen. Das ausscheidende Vorstandsmitglied behält seine Rechte und Pflichten bis zur Neubesetzung des Postens. Die Amtszeit des neu gewählten Vorstandsmitgliedes erstreckt sich bis zur nächsten ordentlichen Vorstandswahl.

  • 18) Die Vorstandsmitglieder können einzeln durch ein konstruktives Misstrauensvotum mit 2 / 3 Mehrheit der Mitgliederversammlung abgewählt werden.

§ 14 Der Kuratorenrat
  • 1) Der geschäftsführende Vorstand hat die Möglichkeit, natürliche Personen in den Rat zu berufen und zu entlasten.

  • 2) Der Rat berät den Vorstand.

  • 3) Die Mitgliedschaft im Rat hat keine Vereinsmitgliedschaft zur Folge.

§ 15 Die Projektvergabekommission
  • 1) Die Projektvergabekommission entscheidet, an welche sich bewerbende Mitglieder ein externes Projekt vom Verein vermittelt wird.

  • 2) Die Projektvergabekommission setzt sich aus einem Mitglied des Vorstandes, dem Ressortleiter Personal und einem aktiven Mitglied, welches nicht dem erweiterten Vorstand angehört, zusammen. Dieses aktive Mitglied wird von den aktiven Mitgliedern für die Dauer von einem Quartal gewählt.

  • 3) Die Frist zur Bewerbung um ein externes Projekt setzt der Vorstand.

§ 16 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können wie im § 10 Punkt 7 beschrieben durch eine 2 / 3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder bei der Mitgliederversammlung erfolgen. Schriftliche Anträge hierzu müssen mit vierwöchiger Frist zur Mitgliederversammlung beim Vorstand eingehen und den Mitgliedern innerhalb von einer Woche nach Ablauf der Antragsfrist weitergeleitet werden.

§ 17 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn weniger als 3 Gegenstimmen vorhanden sind.
Das Vereinsvermögen wird nach der Auflösung des Vereins an die Mitglieder ausgeschüttet.

§ 18 Haftung

Der Verein haftet nicht gegenüber Mitgliedern für Schäden an Leib und Seele, für Folgen aus Unfällen bei Ausübung des Vereinszwecks sowie bei Reisen.

§ 19 Vereinsordnung

Der Verein kann sich eine Vereinsordnung durch Beschluss der Mitgliederversammlung geben und sie ändern.

§ 20 Finanzordnung

Der Verein kann sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung eine Finanzordnung geben und sie ändern.


(Stand: 05.10.2011) – Druckversion