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13. Mai 2014

Innovationen und ihre Bedeutung für Unternehmen

Was sind Innovationen?

Zu dem Begriff „Innovation“ gibt es  in der Fachliteraturkeine allgemein anerkannte Definition, dennoch sind sich die meisten Experten einig, dass eine Innovation etwas neues, komplexes und unsicheres darstellt, was häufig zu Konflikten im Unternehmen führt.  Außerdem ist  häufig zu finden, dass eine Invention zu einer Innovation wird, sobald die neu entwickelten Produkte bzw. Produktionsmethoden am Markt eingeführt werden. Unter einer Innovation kann auch die Erschließung neuer Märkte und Bezugsquellen oder die Entwicklung neuer Marktstrukturen gefasst werden. Ferner können Innovationen als Investitionsprojekte gesehen werden, die anfangs vermehrte Auszahlungsströme erfordern und erst in der Vermarktungsphase zu Einzahlungsüberschüssen führen.

Warum sind Innovationen so wichtig für Unternehmen?

Unternehmen werden in der heutigen Zeit vor enorme Herausforderungen gestellt. Hierzu zählt der immer schnellere Wandel, der durch die Globalisierung, neue Technologien, anspruchsvollere Kunden und durch die große Masse an verfügbarem Wissen angetrieben wird und zu einem Wissens- und Zeitwettbewerb führt. Damit Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit unter diesen Bedingungen sichern können, müssen sie ständig neue Produkte auf den Markt bringen, Kosten senken, Prozesse verbessern und ihre Kunden von der Vorteilhaftigkeit ihrer Produkten und ihrem Unternehmen überzeugen.

Welche Probleme ergeben sich?

Der Zwang, Innovationen auf den Markt zu bringen, stellt viele Unternehmen vor diverse Probleme. Nur ein geringer Bruchteil aller Innovationsideen durchläuft den vollständigen Innovationsprozess und ein noch kleinerer Teil der Innovationen ist zusätzlich erfolgreich. Dadurch kann es dazu kommen, dass Unternehmen sich auf die Dauer im harten Wettbewerb nicht behaupten können.

Warum scheitern so viele Innovationen?

Studien zeigen, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen kein Innovationsmanagement mit standardisierten und systematischen Abläufen in ihrem Unternehmen integriert haben, um die ablaufenden Innovationsprozesse zu steuern, zu bewerten und zu kontrollieren sowie aktiv voran zu treiben. Durch dieses unsystematische Vorgehen, bleiben viele gute Ideen ungenutzt oder es scheitert an der Umsetzung von Innovationen. Außerdem kann der Nichterfolg darauf zurückgeführt werden, dass Unternehmen Angst vor Veränderungen haben und sich daher gegen Innovationen wehren.

Implikationen für Unternehmen

Da Innovationen langfristig für das erfolgreiche Bestehen jedes Unternehmens verantwortlich sind, ist es wichtig, dass Unternehmen sich aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Es muss sich überlegt werden, wie Innovationsprozesse möglichst effizient gestaltet und in die bestehenden Geschäftstätigkeiten integriert werden können, so dass erfolgsversprechende Ideen ausgewählt, gefördert und umgesetzt werden können und dadurch die anspruchsvollen Bedürfnisse der Kunden  langfristig befriedigt werden.

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geschrieben von Nina Kurth

13.05.2014